#foodchoices

 

Hier den Film ansehen

Wir wissen es eigentlich 10 Milliarden Menschen, wie werden wir alle satt?

Und was ist denn nun gesunde Ernährung? Da gibt es Tausende Ideen von Vollwertkost, über Veganismus, Paleo, Rohkost e.t.c.

Ergänzungsmittel die Vorgaukeln das zu ersetzen was wir nicht schaffen uns zuzuführen… Wundermittelchen aus fernen Ländern…

Doch was ist eigentlich die richtige Ernährung für den homo sapiens?

Diese Frage stellt sich Michal Siewierski in seinem Film Food Choices.

Nachdem ich den Film angeschaut habe war es eigentlich einleuchtend:

Die meisten Tiere essen keine Fleisch und Milch Produkte, als Säuglinge ja, aber als Erwachsene brauchen wir keine Spezialnahrung um schnell zu wachsen…zumal wir Milch garnicht mehr ohne großen Energieaufwand abbauen können….

Die Wissenschaft ist sich einig das der Anteil an Proteinen in der Nahrung nicht erhöht werden muss noch das es 20% Proteinreiche Nahrung sein muss.

Doch das Problem sind nicht ausschließlich Proteine aus Tierischen Erzeugnissen, sondern all das was diese sonst noch enthalten, Hormone z.B. …

Siehst du dir an wo denn die gesundesten Menschen leben, stellst du fest das diese sich hauptsächlich pflanzlich ernähren und der große Teil der täglichen Ernährung pflanzliche Stärke ist und nicht tierisches Protein. Diese Menschen leiden erheblich weniger unter all den sogenannten „Zivilisationskrankheiten“ Krebs, Bluthochdruck, Diabetes, Entzündungserkrankungen aller Art.

Ich bin aber Koch und ein Gourmet! Soll ich jetzt darauf verzichten Parmesan zu essen? Serrano Schinken? Gruyère, Pastrami, Steaks, Sobrasada?

Soll ich veganen Käse essen oder HotDogs aus Soja?

Das ist quatsch, außerdem sind all diese nachgebauten veganen Alternativen meist hoch denaturiert, extrem industriell weiterverarbeitet und oft mit Zusatzstoffen von denen du noch nie was gehört hast.

Um wirklich gesund zu essen müssen die Produkte möglichst wenig verarbeitet sein. Gemüse und Obst sollte frisch sein, oder auch kontrolliert fermentiert (getrocknetes Obst enthält auf die Masse gesehen mehr Vitamine z.B.)

Es sind natürlich auch nicht nur die tierischen Proteine sondern auch extrahierte Fette die uns belasten, denn es gibt viele Menschen die Fette direkt in Körperfett umwandeln, und je älter wir werden desto mehr tut unser Körper das selbe mit den Fetten, auch wenn wir als Junge Menschen gute Fettverbrenner waren.

Was auch klar war ist das simple Kohlehydrate vermieden werden sollen, weißer Zucker helles Mehl….

Die Herausforderung als Koch ist es also ein Menü zu kreieren das all dieses Wissen vereint.

Also keine vegane Rohkost bitte!

Selbst in der Sterneküche ist es schon angekommen: Alain Passard hat eine Zeitlang ausschließlich Gemüse auf der Speisekarte gehabt, jetzt hat er das aber geändert und bietet ebenfalls ausgewählte Fleisch/Fisch Gerichte an. Das ist es doch Qualität und wenig Fleisch denn oh je was für Gemüse bekommen wir in den Supermärkten vorgesetzt….

Hier in Berlin gibt es da natürlich alternativen, Biomärkte, Wochenmärkte, Food-Assambly Schrebergarten…

Es gibt Alternativen und es gibt auch Optionen, für mich war es schon immer faszinierend wissenschaftliche Methoden in der Küche zu verwenden. Einerseits um Prozesse besser kontrollieren zu können und zu vereinfachen, auf der Anderen um neue Methoden der Verarbeitung zu finden und neue Konsistenzen und Geschmacksnuanzen zu kreieren.

Wir haben die Werkzeuge in der Hand.

Der 2. Aspekt einer auf Pflanzen basierten Nahrung ist unser Ökosystem und die Tatsache das in Zukunft 10 Milliarden Menschen satt werden sollen.

Auch hier steht eine pflanzliche Ernährungsgrundlage klar im Vorteil, was Effizienz und Ausbeute angeht und einen oft vergessenen Aspekt: sauberes Wasser, Klima und Luft!

Massentierhaltung ist zudem ein ethisches Desaster, und das um so mehr, je größer der Anteil der Menschen die sich eine Proteinbasierte Ernährung leisten können.

Ein 3. Grund und Stein sind unsere Kinder und das was wir ihnen vorleben, Bildung und handwerkliche Auseinandersetzung mit dem was wir essen, Einbinden und mitmachen Spaß und Farbe Geschmack und Spiel, wenn unser Essen Teil unserer Kinder wird können sie die Zukunft ändern.

Auf jeden Fall ist es eine Herausforderung, ungefähr so wie mit dem Rauchen aufzuhören. Aber auch das schaffen genug Menschen. Beim Essen kann das sogar Spaß machen und fördert die Kreativität. 
 

 

 

 

 

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